Google: Preferred Sources Button für Publisher verfügbar
Google rollt gerade eine Funktion aus, die das Verhältnis zwischen Publishern und Suchmaschine neu definiert. Der sogenannte 'Preferred Sources' Button kann direkt auf einer Website eingebettet werden. Klickt ein Nutzer darauf, markiert er die Seite als bevorzugte Quelle in Google, und diese Seite taucht häufiger in Top Stories, AI Overviews und AI Mode auf. Über 600.000 Quellen wurden bereits so markiert.
Parallel dazu bekommt der Discover-Feed eine natürlichsprachliche Steuerung. Nutzer können bald direkt in der Google App tippen, was sie sehen wollen, zum Beispiel 'Küchenrenovierung, aber nur nachhaltige Ideen' oder 'Roadtrips ohne Camping-Content'. Der Feed passt sich in Echtzeit an und merkt sich diese Präferenzen. Das verändert, welche Inhalte organisch ausgespielt werden, und zwar nicht mehr nur nach klassischen Ranking-Signalen, sondern nach expliziten Nutzervorlieben.
Für Publisher ist das eine direkte Möglichkeit, die eigene Reichweite in AI-generierten Ergebnissen zu sichern. Wer als Preferred Source markiert wird, hat einen strukturellen Vorteil in AI Overviews. Das ist kein kleines Detail. In einer Welt, in der AI Overviews zunehmend Klicks abfangen, ist die Sichtbarkeit innerhalb dieser Zusammenfassungen einer der wenigen verbliebenen Hebel für direkten Traffic.
1. Preferred Sources Button implementieren: Der Code ist in der Google Search Central Dokumentation verfügbar. Binde den Button prominent auf deiner Website ein, idealerweise auf der Startseite, in Blog-Artikeln und im Footer. Je mehr Nutzer dich als Preferred Source markieren, desto häufiger erscheinst du in Top Stories und AI Overviews.
2. Platzierung des Buttons testen: Setze den Button an Stellen mit hoher Nutzerinteraktion, zum Beispiel am Ende von Artikeln, in Newsletter-Anmeldebereichen oder direkt neben Social-Share-Buttons. Messe die Klickrate und vergleiche, ob sich deine Impressionen in der Google Search Console in den Kategorien Top Stories und Discover verändern.
3. Discover-Optimierung neu denken: Da Nutzer bald in eigenen Worten steuern, was sie sehen wollen, werden exakt formulierte Themen-Cluster wichtiger. Prüfe deine Content-Kategorien: Sind sie spezifisch genug, um mit natürlichsprachlichen Nutzeranfragen wie 'nachhaltige Küche' oder 'Roadtrip ohne Camping' zu matchen? Passe Titel, Tags und Kategorienamen entsprechend an.
4. Sichtbarkeit in AI Overviews beobachten: Nutze Google Search Console und manuelle Stichproben, um zu prüfen, ob deine Domain in AI Overviews zu deinen Kernthemen auftaucht. Wenn nicht, ist der Preferred Sources Button ein direkter Hebel, den du jetzt aktivieren kannst, bevor Wettbewerber es tun.
Original-Artikel auf Google AI Blog:
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