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Kuratiert von

Organic Growth Strategist, Muria Agency
AI Search · · Quelle: Yoast SEO Blog

Google, KI-Suche und Schema: Was sich jetzt ändert

Google hat gerade mehrere Signale auf einmal gesendet, und wer sie ignoriert, verliert Sichtbarkeit in der KI-Suche schneller als in der klassischen Suche. Das Spielfeld verschiebt sich: Nicht mehr nur Rankings zählen, sondern ob KI-Systeme deine Inhalte überhaupt als zitierwürdig erkennen.

Ein konkretes Beispiel zeigt wie gefährlich Abkürzungen werden: Wer Markenerwähnungen durch bezahlte Platzierungen auf thematisch irrelevanten Seiten aufbläst, etwa eine Hundefutter-Marke auf einer Sportwetten-Seite, riskiert aktiv eine Abstrafung. Google hat das explizit als Manipulation bezeichnet. KI-Systeme werden besser darin, solche Muster zu erkennen, und der Schaden ist dann doppelt: keine Authority, kein Vertrauen.

Gleichzeitig gibt es echte neue Werkzeuge. Google Search Console zeigt jetzt sogenannte Grounding Queries: die konkreten Suchanfragen, bei denen dein Content von KI-Systemen als Quelle genutzt wurde. Das ist keine kleine Ergänzung. Das ist ein direktes Fenster in die KI-Sichtbarkeit deiner Website. Bing hat parallel AI-Performance-Reports in den Webmaster Tools eingeführt, mit Daten zu Intents, Topics und Citation Share.

Dazu kommt eine Entscheidung mit Tragweite: Ein deutsches Gericht hat Google für falsche Aussagen in AI Overviews haftbar gemacht. Wer also falsch dargestellt wird in KI-generierten Antworten, hat in Deutschland jetzt rechtliche Handhabe. Prävention bleibt aber die bessere Strategie: korrekte, crawlbare Inhalte die KI-Systemen keine Interpretationsspielräume lassen.

Und dann ist da noch die Schema-Lücke, die kaum jemand kennt: 95 Prozent aller Websites nutzen nur 12 der 958 verfügbaren Schema-Typen. Weniger als 1.000 Seiten weltweit nutzen 485 oder mehr. Wer jetzt anfängt, gezielt weniger verbreitete Schema-Typen einzusetzen, hat einen strukturellen Vorteil in der KI-Suche, bevor der Markt das aufholt.

Was das für deine Website bedeutet

1. Grounding Queries wöchentlich prüfen: Öffne Google Search Console und suche den neuen Bereich für Grounding Queries. Notiere welche Themen und Seiten bereits KI-Sichtbarkeit generieren. Doppel down auf diese Inhalte und identifiziere Seiten mit hohem Ranking aber null Grounding-Daten. Diese Seiten haben strukturelle Probleme.

2. Inhalte aus Accordions und Tabs befreien: KI-Systeme überspringen Inhalte die hinter interaktiven Elementen versteckt sind. Prüfe deine wichtigsten Seiten: Sind zentrale Informationen in aufklappbaren Bereichen? Wenn ja, mach sie sichtbar im HTML. Das ist eine der schnellsten technischen Maßnahmen mit direktem Effekt auf KI-Zitierbarkeit.

3. Schema-Audit mit Fokus auf ungenutzte Typen: Nutze das Schema Markup Validator Tool (validator.schema.org) und prüfe welche Types du aktuell verwendest. Ergänze gezielt FAQPage, HowTo oder Event Schema wo inhaltlich passend. Diese Types sind untergenutzt und erhöhen die Chance auf Rich Results und KI-Zitierungen.

4. Bing Webmaster Tools einrichten und AI-Reports aktivieren: Falls noch nicht geschehen, verifiziere deine Website in Bing Webmaster Tools. Aktiviere die neuen AI Performance Reports und vergleiche Citation Share und Topic-Daten mit deinen Google-Daten. Lücken zwischen beiden Plattformen zeigen wo dein Content strukturell schwach ist.

5. Publisher-Profil in Google Search Console vervollständigen: Google hat Publisher Profiles eingeführt. Stelle sicher dass dein Profil vollständig ist, Autoren mit strukturierten Daten verknüpft sind und dein Google Business Profile aktuell ist. Das stärkt deine Entity Authority im Knowledge Graph, was direkt die Sichtbarkeit in Gemini und AI Overviews beeinflusst.

Original-Artikel auf Yoast SEO Blog:

The June 2026 SEO Update by Yoast recap ↗
#Grounding Queries #Schema.org #Google Search Console #GEO #AI Overviews

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