Google Search Console: Neue KI-Performance-Reports live
Google hat heute neue Performance-Reports in der Search Console eingeführt, die speziell für generative KI-Features entwickelt wurden. Damit erhalten Website-Betreiber erstmals dedizierte Berichte, die zeigen, wie ihre Inhalte innerhalb von AI-generierten Suchergebnissen — also AI Overviews und ähnlichen Features — performen. Die Reports umfassen separate Ansichten für Search und Discover.
Bisher war es für SEOs und Website-Owner nahezu unmöglich, die eigene Sichtbarkeit in generativen KI-Ergebnissen systematisch zu messen. Klassische Impressions und Klicks aus dem regulären Performance-Report bilden AI-Placements nicht korrekt ab, weil Nutzerinteraktionen dort fundamental anders funktionieren. Diese Lücke schließt Google jetzt mit einem dedizierten Reporting-Layer.
Das ist ein direkter Schritt Googles, GEO (Generative Engine Optimization) messbar zu machen. Wer bisher keine Baseline für seine KI-Sichtbarkeit hatte, kann diese jetzt erstmals aufbauen. Das ist keine theoretische Ankündigung — die Reports sind live und in der Search Console verfügbar.
Die Einführung dieser Reports signalisiert auch, dass Google AI Overviews als eigenständigen Traffic-Kanal behandelt, der eigene Metriken und eigene Optimierungslogik erfordert. Für alle, die GEO bisher als Zukunftsthema abgetan haben, ist das ein klares Signal: Die Infrastruktur für systematisches KI-SEO ist jetzt da.
Was das für deine Website bedeutet:
1. **Jetzt sofort: Reports in Search Console aktivieren und Baseline erfassen.** Öffne Google Search Console, navigiere zum Performance-Bereich und prüfe ob die neuen generative AI Reports bereits für deine Property verfügbar sind. Manche Properties werden schrittweise freigeschaltet. Sobald verfügbar: Screenshot oder CSV-Export der ersten Daten machen — du brauchst eine Baseline, um spätere Veränderungen messen zu können.
2. **Identifiziere welche deiner Seiten in AI Overviews erscheinen.** Der neue Report zeigt dir konkret, welche URLs in generativen KI-Ergebnissen Impressions erhalten. Filtere nach deinen wichtigsten Landingpages und prüfe, ob kommerzielle oder informationelle Seiten besser performen. Das gibt dir erstmals echte Daten statt Spekulation.
3. **Vergleiche AI-Impressions mit klassischen Search-Impressions.** Wenn eine Seite hohe AI-Impressions aber niedrige klassische Impressions hat — oder umgekehrt — deutet das auf unterschiedliche Content-Qualitäten hin. Seiten mit starken AI-Impressions haben offenbar Inhalte, die Google als zitierwürdig für generative Antworten einstuft. Analysiere diese Seiten: Was machen sie strukturell anders? Klare Definitionen? Direkte Antwortformate? FAQ-Strukturen?
4. **Richte ein monatliches GEO-Reporting ein.** Erstelle in Search Console eine separate Ansicht oder exportiere die AI-Report-Daten regelmäßig in ein Tracking-Sheet. Verfolge die Entwicklung über Zeit — besonders nach Content-Updates oder strukturellen Änderungen an deinen wichtigsten Seiten. Das ist die Grundlage für jede ernsthafte GEO-Strategie.
5. **Prüfe dein bestehendes Schema Markup auf Zitierfähigkeit.** Seiten die in AI Overviews erscheinen, haben häufig klar strukturierte Inhalte mit sauberem Markup. Falls du noch kein FAQ-Schema, HowTo-Schema oder Article-Schema auf relevanten Seiten hast: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, das nachzurüsten — und den Effekt direkt im neuen Report zu messen.
Original-Artikel auf Google Search Central Blog:
Introducing Search Generative AI performance reports in Search Console ↗Mehr lesen
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